Ästhetische Zahnheilkunde

Dr. Rüffert
Zahnarzt Braunschweig

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Keramikinlays Braunschweig

Keramikinlays (Porzellaninlays)

Immer mehr Patienten wünschen den Austausch ihrer alten Amalgamfüllungen mit einem biologisch unbedenklichen und langlebigen Material. Keramikinlays markieren in funktioneller und ästhetischer Hinsicht die Spitze der zur Verfügung stehenden Alternativen.

Keramikinlay

Was ist ein Inlay?

Inlays sind Einlagefüllungen, die im Seitenzahnbereich (Prämolaren und Molaren) zum Einsatz kommen. Nach Entfernung der alten, schadhaften Füllung oder der Karies durch den Zahnarzt, wird ein Abdruck der Kavität (d.h. des ausgebohrten Defektes) genommen. Im Labor wird dann aus Gold oder Keramik ein Einsatz gefertigt, der die Kavität mit höchster Präzision ausfüllt und die ursprüngliche Zahnform wiederherstellt. Diese Einlagefüllung wird dann in der zweiten Sitzung in den Defekt eingeklebt (zementiert). Bei umfangreicheren Inlays, die auch die Zahnhöcker umfassen, spricht man von einem Onlay.

Goldinlays sind seit vielen Jahrzehnten erprobt und sehr dauerhaft, kommen aber aus ästhetischen Gründen heute seltener zur Anwendung.

Welche Vorteile haben Keramikinlays?

Keramikinlays sind metallfrei und daher lichtdurchlässig. Mit einem speziellen Adhäsiv-Verfahren werden Sie spaltfrei in den Zahn geklebt. Es entsteht ein chemischer Verbund zwischen Zahn und Keramik, der auch geschwächten Zähnen wieder die ursprüngliche Festigkeit verleiht. Der ästhetische Effekt ist wegen der hohen Transparenz ausgezeichet.

Keramik ist extrem biokompatibel, Allergien, wie z. B. auf bestimmte Metalle, sind nicht bekannt. Keramikinlays sind langlebig. Das untenstehende Diagramm verdeutlicht die unterschiedliche Lebensdauer von Kunststoff-Füllungen (Komposit) und Keramik-Inlays.

Haltbarkeit Kunststoff VS Keramik

Können alle Zähne mit Keramikinlays behandelt werden?

Prinzipiell können alle Seitenzähne (Molaren und Prämolaren) mit Porzellaninlays versorgt werden, während der Zahnarzt bei Frontzähnen (Schneide- und Eckzähne) Kunststoff-Füllungen einsetzt. Nur in den Fällen, wo der Defekt (Karies oder alte Füllung) tief unter das Zahnfleisch reicht oder die verbleibende Zahnsubstanz extrem schwach und brüchig ist (z. B. bei wurzelbehandelten Zähnen), ist eine Krone die dauerhaftere Alternative.

Was ist von computergefrästen Inlays (z. B. CEREC®) zu halten?

Statt der Abdrucknahme wird hier die Kavität mit einem Laser vermessen und die Daten werden in eine computergesteuerte 3D-Fräsmaschine eingespeist. Diese fräst aus einem Keramikblock das Inlay, welches in der gleichen Sitzung eingesetzt werden kann. In unserer Praxis bevorzugen wir die nach Abdruck im Labor hergestellten Inlays, da diese in den wichtigen Punkten Form (Randschluss), Funktion (Verzahnung mit Gegenbiss) und Farbe den Computerinlays immer noch überlegen sind. Für die Cerec-Inlays spricht lediglich die Möglichkeit, den Zahn in nur einer (allerdings sehr langen) Sitzung definitiv zu versorgen.

Ästhetische Zähne mit Keramikinlays